Schon heute möglich: OP an Berliner Patient von New York aus

 

Rund 100 Teilnehmer besuchten Kongress zum Thema „Krankenhaus 4.0“ in Düsseldorf - Live-Schaltung ins Silicon Valley

 

„Digitalisierung im Gesundheitswesen ist kein Selbstzweck - sie muss dem Patienten dienen“. Mit diesen Worten eröffnete Prof. Dr. Alexandra Jorzig den Kongress „Krankenhaus 4.0 - Sind wir bereit? Digitalisierung zwischen Papierkrieg und Smart Hospital“ am vergangenen Freitag in Düsseldorf.

 

Rund 100 Teilnehmer informierten sich dabei im Haus der Universität über die neuesten Trends bei der Digitalisierung im Krankenhaus. Höhepunkt der Veranstaltung des Innovationsforums Medizin & Recht war die Live-Schaltung ins Silicon Valley. Von dort berichtete eine deutsche Managerin eines Chirurgie-Roboter-Herstellers, welche Neuentwicklungen bald schon über den „großen Teich“ kommen könnten. 

 

Zwischen Operateur und Patient können 6.000 km liegen

Bereits heute ist es möglich, dass ein Arzt in New York einen Patienten in Berlin mithilfe von Robotern operiert - dies zeigte Prof. Rainer Kimmig, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Essen. 

 

Kimmig war einer der ersten in Deutschland, der im Bereich der operativen Therapie roboterassistiert chirurgisch tätig war. Während die schöne neue Welt der roboterassistierten Eingriffe die Teilnehmer beeindruckte, zeigte Start-Up-Unternehmer Ansgar Jonietz, dass letztlich der Patient im Mittelpunkt stehen muss: Mit seinem gemeinnützigen Unternehmen „Was hab ich?“ hat er mit seinem Team tausenden Patienten dabei geholfen, ihren Arztbrief zu verstehen. 

 

Die Einführung eines „Roboterrechts“ liegt nicht fern 

Die Rechtsprobleme im Bereich von Robotern und dem Einsatz von künstlicher Intelligenz beleuchteten die beiden Medizinrechtler Prof. Dr. Alexandra Jorzig und Frank Sarangi. Während die eingesetzte Technik derzeit mit den hergebrachten juristischen Werkzeugen zu meistern sei, könne es erforderlich werden, in Zukunft ein völlig neues „Roboterrecht“ zu etablieren, so die Juristen.

Krankenhaus 4.0 – Sind wir bereit?

Digitalisierung zwischen Papierkrieg und „Smart Hospital“

Unsere Mission:

Bei aufregenden Innovationen hinkt das Recht häufig hinterher – auch im Bereich Health Care. Wie gut wäre es doch da, wenn sich spezialisierte Juristen von Beginn an mit engagierten Ärzten, mutigen Klinikmanagern und weitsichtigen Politikern austauschen würden, um ein Forum für innovative Ideen zu entwickeln. Wir haben das getan – mit Erfolg: Mit dem neu ins Leben gerufenen INNOVATIONSFORUM Medizin & Recht haben wir eine dauerhafte Plattform entwickelt, auf der sich die Protagonisten über innovative Entwicklungen im Health-Care-Bereich schon jetzt vernetzen und dies künftig noch intensiver tun werden. Das INNOVATIONSFORUM Medizin & Recht bietet deutschlandweit ein einzigartiges Forum, um Medizin und Recht zusammenzuführen und interdisziplinäre Zukunftsarbeit zu leisten – zum Wohle des Patienten.

Der Kongress

Programmablauf

//12:30 Uhr

Get together und Start-up Coffee

//13:00 Uhr

Welcome & Kick-off

Prof. Dr. Alexandra Jorzig

Vorstandsvorsitzende des INNOVATIONSFORUMS Medizin & Recht

//13:10 Uhr

"Smart ist, was dem Patienten nutzt" – Digitalisierung zum Wohl des Patienten

Ansgar Jonietz

Mitgründer von „washabich.de“ und kma-Manager des Jahres 2016, Social Innovator of the year 2016, Dresden 

//13:35 Uhr

Düsseldorf jetzt in der Bundesliga – die Digitalisierung am Universitätsklinikum auch?

PD Dr. Michael Gliem

Oberarzt an der Klinik für Neurologie, Universitätsklinikum Düsseldorf 

//14:00 Uhr

Smart Hospital: Die Zukunft des Krankenhauses hat schon begonnen

Prof. Dr. Jochen A. Werner

Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender des Universitätsklinikums Essen

//14:25 Uhr

… und was sagt der Arzt dazu? – Digitalisierung im Gesundheitswesen aus ärztlicher Sicht

Dr. Christiane Groß

Vorsitzende des Ausschusses „E-Health“ und des „Ärztlichen Beirats Telematik NRW“ der Ärztekammer Nordrhein, Düsseldorf 

//14:50 Uhr

Panel-Diskussion

//15:00 Uhr

Coffee-Break

Networking mit Meet & Greet

//15:20 Uhr

Das juristische Gespräch: Rechtliche Fallstricke bei KI, Robotik, Blockchain, Apps und Co

Prof. Dr. Alexandra Jorzig und Frank Sarangi

Fachanwälte für Medizinrecht, JORZIG Rechtsanwälte, Düsseldorf

//15:45 Uhr

Robotik in der operativen Therapie – Innensichten aus dem ersten "Smart Hospital"

Prof. Dr. Rainer Kimmig

Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Universitätsklinikum Essen

//16:10 Uhr

Silicon Valley zu Gast in Düsseldorf: Digitaler Wandel – und immer an den Nutzer denken!

Dr. Beatrice Podtschaske

Manager User Research bei Intuitive Surgical, dem Hersteller der da-Vinci OP-Roboter, Silicon Valley, USA

//16:35 Uhr

Panel-Diskussion

//17:00 Uhr

Ausklang und Get together in Kö 31 bei Flying Buffet, Sekt, Wein und Bier

 

Moderation des Kongresses: Dr. Lars Blady

//ab 17:30 Uhr

Live! Pe Werner

Gemeinsamer Ausklang des Abends mit Songs von Pe Werner ("Dieses Kribbeln im Bauch"), die ihr Album "Ne Prise Zimt" vorstellt. Anschließend abtanzen mit DJ & Altbier. Konzert und Party finden statt in Kooperation mit JORZIG Rechtsanwälte in der Königsallee 31, 40212 Düsseldorf.

Der Kongress im Haus der Universität als auch die Abendveranstaltung in den Räumen von JORZIG Rechtsanwälte sind kostenlos

 

Veranstaltungsort: Kongress
14.12.2018 | 13:00 bis 17:00 Uhr

Haus der Universität
Schadowplatz 14 | 40212 Düsseldorf

 

Veranstaltungsort: Abendveranstaltung

14.12.2018 | Ab 17:30 Uhr

JORZIG Rechtsanwälte
Königsallee 31 | 40212 Düsseldorf

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